Aluhutträger und Verschwörungskritiker

13 May 2020 |   Das Leben |   3


Was mich aktuell an dieser ganzen Corona Pandemie am meisten nervt, sind die ganzen Aluhutträger und Verschwörungskritiker. Da denkt man echt, man lebt hier in einer offenen, aufgeklärten und gebildeten Gesellschaft, aber was aktuell passiert zeigt einem deutlich das Gegenteil.

Da kommen C-Promis mit Ansichten daher, das einem nur schlecht wird. Und dann gibt es da auch noch tausende Menschen. die auf diesen Zug aufspringen und das ganze weiter verbreiten. Gefühlt, ohne darüber nachzudenken, was sie da eigentlich machen. Da gehen Menschen auf Demos, weil sie ihre Freiheitsrechte eingeschränkt sehen und treten damit die Arbeit von tausenden mit Füßen, die ihr Bestes geben, damit sich in unsererem Land die Anzahl der Toten so gering, wie nur möglich hält. Und wenn ich dafür ein paar Abstandsregeln einhalten und so eine Maske aufsetzen muss, dann ist das doch ein kleines Übel, was ich gerne in Kauf nehme, denn auch ich möchte, dass das Leben so schnell wie möglich wieder "normal" ist.

Ich kann wirklich nur hoffen, das wir aufgrund dieser Menschen, nicht eine zweite Welle von Corono Erkrankungen haben werden. Und falls sie doch kommt, dann hoffe ich, das diese Leute zumindest so viel Verstand haben, das sie einsehen, das sie ein Teil dieses Problems sind und das sie die Mitverantwortung tragen, das wir weitere Einschränkungen in der Wirtschaft und (das ist das Schlimmste) weitere Tote haben werden. Ich persönlich möchte mit meinem Gewissen nicht vereinbaren müssen, das ich durch mein Handeln das Leben anderer Menschen beendet habe. Und da ist es mir egal, ob diese Menschen vielleicht sowieso in wenigen Jahren oder vielleicht auch nur Monaten verstorben wären. Auch diese Menschen haben Freunde und Familie, die durch den Verlust leiden werden.


Kurt Krömer - Erika Steinbach

11 March 2020 |   Das Leben |   0


Ein wunderbares Interview von Kurt Krömer, das man unebdingt mal gesehen haben muss. Ich finde ja, er hätte die Fragen noch kritischer stellen können. Zumindest zeigt es gut, wie man mit solchen Menschen umgehen sollte.


Fahrradanhänger

08 August 2019 |   Das Leben |   0


Anhänger

Aufgrund eines tötlichen Unfalls eines Autos mit einem Fahrradanhänger, bei dem 2 Kinder starben entbrennt in Österreich aktuell eine Diskussion um die Sicherheit von Fahrradanhängern.

Ich finde die Diskussion traurig, da mal wieder das offensichtliche nicht gesehen werden will. Klar haben Fahrradanhänger, und damit ihre Insassen, nicht diesselbe Sicherheit wie jemand in einem großen Auto. Aber nichtsdestotrotz sind sie auch gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Und auch wenn der 60 jährige Fahrer den Fahrradanhänger vielleicht übersehen hat, so muss er trotzdem zu nah auf das Fahrrad aufgefahren sein und es wäre höchstwahrscheinlich auch so zu einem tötlichen Unfall gekommen. Und will man jetzt auch anfangen Fahrräder in Frage zu stellen?

Ich finde es müssen vielmehr Lösungen gefunden werden, wie man Radfahrer vor Autos schützen kann. Wie man Städte Radfahrer freundlicher machen kann. Und auch Stadtnahe Orte sollten über geschützte Radwege für Radfahrer erreichbar sein. Eine Diskussion in die Richtung wäre das Richtige für mich.

Wir brauchen am Ende nicht mehr Eltern, die ihre Kinder mit Geländewagen in die Schule bringen, nur weil dadurch ihre Kinder sicherer sind. Denn damit schaffen wir nur eines mit Sicherheit und das ist die Lebensgrundlage einer gesunden Umwelt der Kinder zu zerstören.

Ich selbst bin mit meiner Tochter auch des öfteren mit mit dem Fahrrad und einem Fahrradanhänger unterwegs. Ich versuche unbewusst verkehrsreiche Straßen zu vermeiden. Muss das so bleiben?


2018: mein Jahr in Zahlen

11 January 2019 |   Das Leben |   2


Wir haben jetzt schon ein paar Tage das wunderbare Jahr 2019. Aktuell beglückt uns das Jahr mit einem wunderbaren Winter.

Ich bin ja immer wieder ein kleiner Freund von Statistiken, deshalb hier auch ein paar für euch über mich.

2018 habe ich 2.530.631 Schritte zurückgelegt. Das macht einen Tagesdurchschnitt von ca. 6930 Schritten. Das ist jetzt nicht schlecht, aber das kann man noch verbessern.

Laut meinem Garmin war ich 64x Laufen gewesen und habe dabei 468,63 km zurückgelegt. Als Ziel hatte ich mir 500km vorgenommen. Das habe ich leider nicht erreicht, da meine Laufstatistiken ab Oktober leider stark nach unten gingen. Rad gefahren bin ich auch noch. Mein Garmin hat 639km mitgetrackt. Die wirkliche Zahl war etwas höher, ich denke irgendwo so bei 750km.

Zum Thema SocialMedia Nutzung: Twitter: 977 Tweets geschrieben. Mastodon: kann ich gerade leider nicht genau einsehen. Instagram: 35 Bilder gepostet und 548 Likes bekommen. Swarm Checkins: 679 (+15 im Vergleich zum Vorjahr).

Musik gehört habe ich auch regelmäßig. Auf Last.fm, ja das gibt es noch, habe ich 10.683 Lieder gescrobbelt. Mein Top 3 Artist waren die Donots, Kraftclub und Casper. Der Top Track kommt von Kettcar mit Sommer 89).

Zusätzlich habe ich es auch geschafft ein paar Bücher zu lesen. Laut dem Lesetagebu.ch waren es 8 mit ca. 3233 gewesen. Leider auch unter dem Ziel von nur 10.

Auf meine Jahresstatistiken von trakt.tv komme ich leider noch ohne meinen Account auf einen Premium Accoutn zu ändern. Hier würde es mich schon stark interessieren, wieviel ich vor dem Fernseher gesessen habe.

Das war es dann schon von meinen Statistiken. Wie schaut es bei euch so aus?


Apple Pay und nun...

11 December 2018 |   Das Leben |   4


Apple Phone

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist Apple Pay auch in Deutschland verfügbar. Die einzige Frage die ich mir stelle, ist Deutschland schon bereit dafür?

Ich selbst habe seit kurzem eine EC sowie Mastercard, mit der ich über NfC bezahlen könnte. Seitdem ich diese habe, achte ich beim bezahlen auch darauf, ob ich Möglichkeiten habe, genau dieses einzusetzen. Bisher ist mir das aber nicht wirklich aufgefallen. Meistens gibt es noch den klassischen Kartenleser. und ich denke und befürchte, das dies auch erst einmal noch so bleiben wird.

Deutschland ist und bleibt wohl erst einmal ein Land, wo "bares noch wahres" ist. Ein Bargeldloses Leben, wie es in einigen anderen, auch europäischen Ländern, schon möglich ist, wird es wohl so schnell nicht geben. Und das liegt sicherlich nicht nur daran, das die Geschäfte nur nach und nach umstellen werden, gerade in ländlicheren Gegenden wird das mit Sicherheit noch ein paar Jahre dauern, sondern auch an der akzeptanz innerhalb der deutschen Bevölkerung. Für so einige ist das Internet immer noch böse und was passiert dann mit meinen Daten, wenn ich jetzt auch noch über mein iPhone bezahle? Dann weiß das böse Apple oder Google noch mehr über mich. Ich werde noch gläserner. Aber vielleicht übertreibe ich da auch nur und alles wird anders...

Ich bin zumindest mal gespannt, wohin sich das entwickelt.

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Tot dem Streamingdienst

10 December 2018 |   Internet/ PC |   4


Netflix

Ein interessanter Kommentar zur aktuellen Entwicklung in der Streamingwelt des Fernsehens bei Heise.de. Wenn jetzt mehr und mehr Anbieter dem Beispiel von Disney folgen und der Meinung sind, ihre eigene Plattform zu bauen...wo soll das hinführen? Es ist jetzt schon ärgerlich, das man manche Serien nur bei Netflix oder Amazon sehen kann. Damit kann man aber noch leben, da man Amazon Prime meistens eh schon hat und nur noch Netflix dazu holen muss. Wer aber will sich es dann noch leisten einen dritten Service monatlich dazu zu holen? Soll man dann anfangen pro Serie / Film monatlich Verträge abzuschließen und sobald man mit der aktuellen Lieblingsserie durch ist, wechselt man dann wieder zum nächsten Anbieter? Das ist doch Blödsinn!

Ich bin echt gespannt, wo sich das hin entwickelt. Am Ende sind wir es wieder, die Konsumenten, die den kürzeren ziehen. Und das nur, weil jeder meint mit seiner eigenen Suppe mehr Geld verdienen zu können.

Aber vielleicht kommt am Ende ja Apple mit einer neuen Plattform um die Ecke, wie damals mit iTunes. Aktuell sieht es aber leider eher danach aus, als wenn Apple ein weiterer Anbieter eigener Serien werden möchte und damit sicherlich auch wieder Türen für andere Anbieter zu macht.

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Kreta Juni 2018

16 June 2018 |   Das Leben |   0


Urlaub mit einem kleinen Kind zu machen ist meines erachtens eine schwierige Sache. Der Flug darf nicht zu lange sein, denn wenn es dem Kind langweilig wird, dann ist so ein Flugzeug schnell ganz schön eng. Unsere Tochter (2) ist zudem noch jemand, der auch Mittags gerne noch mal schläft. Also sind lange Ausflüge oder Aktivurlaub auch nicht gerade richtig.

Aufgrund dessen hat es uns dieses Jahr mal wieder nach Kreta verschlagen. Kreta selbst ist eine schöne Insel, die Flugzeit ist mit ca. 3h noch in Ordnung und man kann sich im Juni recht sicher sein, dort auch schönes Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen bis 30°C zu erwischen.

Das Hotel hatten wir dieses Jahr recht früh gebucht und waren voller Vorfreude. Nach einer anstrengenden Anreise, man unterschätzt doch immer wieder wie lange es mit dem Bus dauert, insbesondere wenn dieser auch noch mehrere andere Hotels anfährt, waren wir dann Abends kurz vor 5 Uhr angekommen. Vom Hotel wurden wir nicht enttäuscht

Hotel

und freuten uns dann über ein Familienzimmer mit eigenem Pool. Dieser war super, aber wurde von uns am Ende trotzdem nie genutzt. Nur bei der Ankunft mussten wir dort gleich rein springen.

Die ersten Tage haben wir dann hauptsächlich am wunderschönen Strand oder am Pool verbracht. Hier gab es im Hotel auch für die kleinen Kinder einen schönen Bereich, wo es rutschen im und außerhalb des Wassers gab. Zudem konnte man dort auch in einem kleinen Haus mit den Kindern spielen.

Ausflüge haben wir in unserem Urlaub auch gemacht. Wir sind einmal nach Rethymno

nach Chaniá

und zum Kournas See.

Die beiden Städte hatten wir zwar schon bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub auf Kreta gesehen, aber es war trotzdem mal wieder schön dort zu sein und die Städte noch mal für sich zu entdecken. Die Reisen in die Städte haben wir mit den lokalen Bussen durchgeführt. Dieser hatte direkt vor dem Hotel gehalten. Die Kosten waren echt in Ordnung und mit Englisch konnte man sich super verständigen. Zudem war man dadurch flexibler als mit einer organisierten Tour, die man mit einem kleinen Kind in der Regel eh nicht wirklich mitmachen kann.

Mehr Bilder von dem Urlaub könnt ihr hier sehen: Bildergalerie Kreta 2018


Podcasts die ich höre

26 May 2018 |   Das Leben |   2


Nachdem ich mehr oder weniger jede Woche nach München fahre, habe ich irgendwann das Medium Podcasts für mich entdeckt. Hier möchte ich euch eine kleine Liste der Podcasts vorstellen, die ich gerne und regelmäßig höre.

Die unten stehende Liste hat hierbei keine besondere Reihenfolge.

WRINT - Wer redet ist nicht tot

Holgi kann einfach reden, egal was für einen Podcast er macht, es macht immer wieder Spaß ihm zuzuhören. Unter Wrint laufen verschiedene Podcasts zusammen, wie zum Beispiel der Realitätsabgleich mit Toby, alles rund um Wissenschaft oder Wein.

Einschlafen Podcast

Toby Baier spricht hier aus seinem Leben und dem was ihn gerade umtreibt. Zum Ende liest er ein paar Seiten oder 1 Kapitel aus einem Buch vor.

Halbe Katoffl

Dieser Podcast wird von Frank geleitet. Er selbst ist Deutscher mit Koreanischen Wurzeln. In seinem Podcast spricht er mit anderen Deutschen, die Nichtdeutsche Wurzeln haben. Es geht darum, wie sie ihre beiden Kulturen miteinander vereinbaren, was sie für Vor- und/ oder auch Nachteile sie daraus mitnehmen.

Mensch Otto, Mensch Theile

Ein Podcast vom Bayrischen Rundfunk. Hier mag ich besonders die Folgen von Otto. Er spricht mit verschienden Persönlichkeiten. Seine offene und lockere Art und Weise ist hierbei einfach super.

GeekWeek

Wie der Name schon sagt, geht es hierbei um Geek Themen. Im speziellen um alles was sich so in der TechWelt gerade bewegt. Gesprochen wird dabei über Apple, Google, Facebook, Amazon, Tesla usw. Der Podcast wird nicht mehr wöchentlich veröffentlicht. Bei meinem übeschaubaren Konsum reicht es aber auch, wenn zumeist noch monatlich ein neuer Podcast heraus kommt.

On the Way to New Work

Diesen Podcast habe ich erst vor kurzem angefangen zu hören, finde ihn aber auch recht spannend. Er behandelt die neue Arbeitswelt. Es wird hier mit Gründern oder Digitalpionieren gesprochen und darüber wie die digitale Welt die Art und Weise wie und mit was wir arbeiten sich verändert. Im generellen ein sehr spannendes Thema. Grundsätzlich wollen die beiden, die den Podcast aktuell produzieren am Ende ein Buch zum Thema New Work schreiben und die Gespräche in den Podcasts sollen ihnen den Input dafür liefern.

Hotel Matze

Matze von MitVergnügen trifft sich in diesem Podcast regelmäßig mit smarten Menschen und spricht mit ihnen über ihre Erfolge und auch Misserfolge, was diese aus ihnen gemacht haben oder wie sie dorthin gekommen sind. Sie sprechen auch darüber was sie antreibt, wie sie Entscheidungen treffen usw. Immer wieder spannend und auch inspirierend um auch immer mal wieder sich selbst zu reflektieren und um für sich selbst etwas mitzunehmen.

Leider schon abgeschlossener Podcast: Dunkle Heimat

Dunkle Heimat - Der Fall Hinterkaifeck ist ein Podcast über einen Mordfall in einem Bayrischen Dorf der 1922 stattgefunden hatte und nie aufgeklärt wurde. In diesem 8 teiligen Podcast wird auf diesen eingegangen, mit verschiedenen Menschen gesprochen und versucht den Fall zu lösen. Ich finde ihn sehr spannend gemacht und würde mich freuen, wenn man den Podcast weiter macht und unter diesem Namen weitere Dunkle Geheimnisse von Deutschland betrachtet.

Es gibt noch ein paar mehr Podcasts, die ich hin und wieder höre. Welche Podcasts hört ihr so und warum? Hinterlasst hier gerne einen Kommentar und schreibt selbst einen Blogpost. Wenn ihr mich verlinkt, würde ich mich natürlich freuen.

Podcasts


DSGVO Anpassungen im Blog

20 May 2018 |   News |   0


Am 25.05.2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, in Kraft. Ich selbst habe es noch nicht geschafft, alles diesbezgl. zu lesen und eigentlich will ich das auch nicht. Ich bin nur jemand, der seinen kleinen Blog betreibt und unregelmäßig mal was in das Internetz schreibt und auch anderen auch die Möglichkeit geben möchte darauf zu reagieren, sprich Kommentare abzugeben.

Um meinen Blog trotzdem ein wenig abzusichern habe ich folgendes getan:

Meine Kommentare werden weiterhin durch Akismet auf Spam geprüft, das steht da hoffentlich deutlich genug über den Speichern Button. Cookies zum User wurden von je her bei mir eh nur gesetzt, wenn der User das auch wollte.

Ich nutze auch weiterhin eine selbst gehostete Version von Matomo, die war aber schon immer so eingestellt, das sie keine vollen IPs speichert und sollte damit auch konform der neuen Richtlinien laufen und kann jederzeit im Datenschutz bereich für den User deaktiviert werden.

Damit hoffe ich, den Ansprüchen genüge zu tun. Falls euch noch was auffällt, dann freue ich mich über einen kurzen Kommentar oder E-Mail und dann passe ich das so schnell wie möglich an.

Zum Abschluss noch ein kurzer persönlicher Kommentar:

Ich finde Datenschutz ist wichtig und sollte auch ernst genommen werden. Mit dem aktuellen Gesetz habe ich aber eher das Gefühl, das man hier etwas über das Ziel hinaus geschossen ist. Es öffnet mehr die Türen von großen Plattformen und die Geldbeutel von Anwälten. Kleineren Unternehmen und Vereinen verursacht man hier mehr Kopfschmerzen und blockt dadurch sicherlich mehr als gut ist. Mal davon abgesehen, das jetzt schon viele ihre Webseiten schließen, da sie die Zeit nicht haben, ihre Webseite umzubauen oder prüfen zu lassen, damit sie DSGVO sicher sind.

Vielleicht male ich hier aktuell auch mehr schwarz als notwendig. Genaueres werden wir erst ab dem 25.05.2018 sehen.

Update:

Ich habe meine Datenschutzinformationen noch einmal angepasst. Hierzu habe ich den Datenschutzgenerator genutzt.

Zudem habe ich noch gesehen, das ich mal zum Spamschutz die IP-Adressen mit gespeichert habe. Dieses Funktion habe ich aus dem Code genommen.


jetzt doch ein E-Bike

07 April 2018 |   Das Leben |   0


Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich mir wirklich ein E-Bike kaufen soll oder nicht. Lange war ich der Meinung, das ich dafür eigentlich noch zu jung bin und so etwas nicht brauche. Wenn ich außer Atem komme, dann fehlt mir halt die Kondition und ich muss dann halt mal was dagegen machen. Punkt ist nur, das ich irgendwann feststellte, das mir eigentlich die Zeit dafür fehlt, da entsprechend Kondition aufzubauen, ich aber auch gerne hin und wieder mit dem Fahrrad unterwegs bin. Zudem muss man Wissen, das man bei mir in der Gegend leider auch kaum Touren hat, wo man keine Höhenmeter sammelt.

Und seitdem ich ein Kind habe, bin ich auch gerne mal mit meinem Kind und dem Fahrrad unterwegs. Und die Kleine wird nun leider auch nicht leichter und die Kondition, wie schon erwähnt, leider auch nicht besser.

So kam es dann im letzten Jahr mal, das ich bei einer Tour mich schon etwas sehr quälte um wieder nach Hause zu kommen und hinten im Fahrradhänger fing dann auch meine Tochter an zu quengeln, weil sie keine Lust mehr hatte dort hinten im Wagen zu sitzen. Da hat auch keine Pause am See (der ihr zu kalt war) und ein leckeres Eis nichts dran geändert.

Trotzdem konnte ich mich selbst noch nicht überzeugen, das Geld in ein E-Bike zu investieren. Denn gerade günstig sind diese Bikes jetzt nun leider auch nicht.

Als in diesem Jahr, es dann zum ersten Mal warm wurde, bin ich dann wieder mit meinem alten Mountainbike raus und bin mit meiner Tochter zum Zoo gefahren. Der Weg dahin lief, bis auf einen Berg, eigentlich super und machte auch wieder richtig Spaß. Auf dem Rückweg wurde sie dann von meiner Frau mitgenommen. Trotzdem war der Weg zurück ein kleiner Kraftakt. Und da dachte ich mir jetzt, egal, ich mag noch nicht alt sein, aber das Radfahren soll auch Spaß machen. Also darf dann jetzt auch ein E-Bike her.

Wir sind dann also zum Fahrraddealer unseres Vertrauens und haben uns beraten lassen. Dort mussten wir dann leider feststellen, das E-Bikes momentan weggehen wie warme Semmeln und man auf neue deshalb fast so lange warten muss, wie auf einen Trabi. Glücklicherweise hatte er aber noch eines, was er für den Laden bekommen sollte, wo noch keiner sein Namensschild drauf gesetzt hatte.

Wir haben uns dann entschieden, das wir uns dieses dann mal anschauen werden und es nehmen, wenn es uns gefallen sollte.

Die Tage kam dann der Anruf, das es da wäre. Wir also am Freitag hin. Kurz Probegefahren, uns in die Augen geschaut und zugeschlagen.

EBike

Es ist jetzt kein High End E-Bike, aber das brauchen wir auch nicht. So viele Kilometer fahren wir damit eh nicht und wir werden jetzt auch nicht auf die Idee kommen, damit eine Alpenüberquerrung zu machen.

Ich habe mit dem E-Bike jetzt meine erste kleinere Tour gemacht. Gefahren bin ich nur im ECO Modus. Die Anstiege gehen damit deutlich einfacher, aber man merkt trotzdem noch in den Beinen, das man was tut. Wenn man gar keine Kraft mehr hätte, dann könnte man noch auf den "Mofa" Modus schalten und dann fährt das Rad fast wie von alleine.

Ich denke es war eine gute Entscheidung das E-Bike zu holen und freue mich schon auf die kommenden Touren in diesem Jahr.