Es gibt ja immer wieder Filme das kleine Fotografen Herz in einem immer wieder lachen lassen und gleichzeitig in einem das Verlangen hervorrufen sofort zu Kamera zu greifen und nach draußen zu stürmen. Dummerweise liegt meine Kamera momentan in München und Bilder wie diese würde ich auch niemals schaffen selbst zu fotografieren. Jedenfalls noch nicht.
Und ich kann euch eigentlich nur empfehlen das Video direkt auf Vimeo in HD und Fullscreen anzuschauen. Da kommt das ganze einfach noch mal besser rüber.
Schon als ich zum ersten mal von dem
Film Inglourious Basterds gehört hatte wollte ich eigentlich sofort
sehen. Aber leider hatte es sich aus zeitlichen Gründen irgendwie
nie ergeben gehabt. Gestern Abend hatte ich es nun endlich geschafft.
Und ich bin auch sehr froh, das ich ihn in der Orginalvertonung
gesehen habe (ich hatte mal kurz nen Trailer mit deutscher Vertonung
gesehen, grausam!). Dummerweise hatte ich in einem spanischen Kino
gesehen, so das die Teile mit französischer Vertonung mit spanischen
Untertitel daher kamen. Dadurch hatte ich bei diesen Teilen leider so
meine kleinen Probleme mit dem Verständnis.
Und wie immer eine kurze Beschreibung
des Films:
Captain Aldo Raine stellt 1944 im
besetzten Frankreich eine Gruppe von Halsdurchschneidern zusammen,
deren einziges Ziel es ist Nazis zu töten und das am besten mit viel
Gemetzel um damit für Angst und Schrecken unter genau diesen zu
sorgen. Was auch ganz gut klappt.
Als zweiten Strang sieht man die
Geschichte einer jüdischen Familie im besetzten Frankreich die alle
bis auf Sushanna getötet werden. Sushanna schafft es irgendwie bis
nach Paris zu fliehen und dort ein Kino zu führen. Durch einen
Zufall wird genau ihr Kino ausgewählt um dort dir Uraufführung
eines neuen deutschen Filmes zu zeigen. Und genau hier laufen beide
Filmstränge irgendwo zusammen, denn genau wie den Basterds geht es
Sushanna am Ende darum möglichst viele deutsche zu töten, zumal
sich auch Hitler für die Prämierenfeier angekündigt hat.
Fazit:
Wie schon bei Kill Bill hat Quentin
Tarantino diesen Film in Kapitel eingeteilt. Dieses mag für den ein
oderen verwirrend sein, da dadurch die Handlungen immer wieder hin
und her springen, mir jedoch gefiel es. Auch mag man dem Film
anhängen, das er die Deutschen viel zu gut und kultiviert dastehen
lässt aber ich finde eher, das Tarantino hier einen Fakt ausgelassen
hat, den eh jeder weiß. Die Deutschen hatten Frankreich feindlich
übernommen und alle die nicht konform mit dem Kommando waren wurde
erschossen (sieht man auch schön in der Anfangsszene als Landa die
jüdische Familie Kaltblütig erschiessen lässt). Trotzdem sollte
sich jeder der den Film sieht klar sein, das die in dem Film
dargestellte Historie doch eher eine Geschichte ist, die so nie
stattgefunden hatte.
Grundsätzlich mus ich sagen, mir hat
der Film sehr gefallen. Mit einem herausragendem Landa, eine sehr
guten Sushanna. Und alle die den Film noch nicht gesehen haben, kann
ich ihn wirklich ans Herz legen.
Man mag Tarantino lieben, mag ihn hassen. Ob es irgendwas dazwischen geben kann, dessen bin ich mir nicht sicher. Für mich ist jedoch klar, das seine Filme einfach mal genial sind. Und ich kann dem René nur recht geben ab der Minute 5:20 wird es richtig genial. Also Play Button drücken, zurück lehnen und Spaß haben:
Ich weiß nicht ob ich hier schon mal erwähnt hatte, das ich IT-Crowd einfach mal richtig genial finde. Wenn nicht, dann mache ich es hier und jetzt einfach mal, ansonsten wiederhole ich mich auch gerne wieder. Diese kleine Serie bringt mich einfach immer wieder zum lachen. Heute bin ich durch Zufall über einer der genialsten Szenen aus der Folge gestoßen und die kann ich euch einfach nicht vorenthalten. Also Lachmuskeln anspannen und den Play Button drücken:
Ein Schelm, der jetzt an ein ganz bestimmtes Lied dabei denkt, denn eigentlich wollte ich nur ein wenig Aufmerksamkeit auf ein wunderbares SlowMotion Video richten, was in New York gedreht wurde. Und das ganze wurde günstigen Casia Kamera auf Rolerblades gedreht. Einfach genial und mal wieder ein Zeichen, das gute Kunst auch mit wenig Geld gemacht werden kann. Man braucht einfach nur die richtige Idee. Aber jetzt zum Video:
Eine wunderbare eigentlich simple Idee, wunderbar umgesetzt. Mit viel Stil und Eleganz. Und mit Sicherheit auch mit sehr viel Arbeit. Aber einfach wunderbar anzuschauen.
Gestern habe ich zufälligerweise und überhaupt nicht mit Absicht (hab mich von einer Frau dazu überreden lassen) "Zufällig verheiratet gesehen". Zufälligerweise entsprach der Film am Ende auch meinen Erwartungen den ich an ihm von Anfang an hatte. Am man mochte mir ja nicht vertrauen und musste mir ja "Mirrors" und "Hellboy" ausreden.
Aber mal kurz für euch eine Zusammenfassung des Film:
Eine etwas prüde und verklemmte jedoch erfolgreiche Radiomoderatorin Emma (Uma Thurman) gibt ihren Höhrern (also hauptsächlich Höhrerinnen) Beziehungstipps. Eines Tages ruft die zukünftige Ehefrau des Feuerwehrmanns Patrick (Jeffrey Dean Morgan) an, weil sie sich plötzlich nicht mehr so sicher ist und nach dem Gespräch kommt es zur Trennung der beiden. Der daraufhin geknickte Patrick möchte Emma eine kleine Lektion erteilen, wo ein Freund von ihm gerade hilfreich kommt, der er verheiratet die beiden kurzerhand durch einen Hack in das Computersystem. Das kommt für Emma aber sehr ungünstig, da sie selbst gerade ihre eigene Hochzeit plant. Und was jetzt kommt kann man sich mehr oder weniger denken.
Wie schon erwähnt ich selbst fand den Film schon ziemlich schlecht. Was nicht unbedingt an den Schauspielern, als mehr an der ganzen Story lag die einen nicht wirklich umrieß. Alles war mehr oder weniger vorhersehbar (genauso wie das unvermeindliche Ende) und etwas klischeehaft. Die Witze waren nicht wirklich witzig. Und zufälligerweise fand auch die Freundin mit der ich ins Kino ging den Film sehr mittelmäßig. Also scheint der Film auch kein typischer (und noch ein Klischee) zu sein.
Von mir bekommt der Film deswegen auch keinerlei Empfehlung. Er wäre vielleicht mal für einen verregneten Sonntag gut, an dem man eh nicht weiß was man machen soll.
Nach langer Zeit, ich weiß gar nicht mal wirklich mehr wie langer Zeit und was überhaupt der letzte Film war, den ich gesehen hatte, war ich mal wieder im Kino gewesen. Muss vielleicht mal hier im Blog schauen ob ich dazu was finde. Gesehen habe ich "Iron Man".
Erst einmal kurz zur Story: Tony Stark (Robert Downey Jr.), Erbe eines Waffenkonzerns in den USA und selbst Waffenhersteller lebt sein Leben in vollen Zügen. Sein Business macht er mehr oder weniger nur noch aus "just for fun" und auf "Ehrungen" die im von der Armeeführung verliehen wird scheisst er (um es mal salopp zu sagen). Eines Tages muss er dann in den Nahen Osten um dort eine seiner neuen Wunderwaffen dem amerikanischen Militär zu präsentieren, was soweit auch wunderbar klappt. Auf seinem Weg zurück zum Flughafen wird dann aber sein Fahrzeug attackiert. Aus lauter Ironie muss er dabei sehen, das dies mit den Waffen seiner Fabrik geschieht. Doch die Verbrecher wollen nicht seinen Tod, sie wollen ihn und eine seiner neuen Wunderwaffen, von ihm selbst entwickelt um damit die Welt beherrschen zu können. Doch anstatt den Terroristen ein Waffe zu bauen, baut er sich selbst eine um aus dem Gefängnis zu entkommen, die Geburtsstunde des Iron Man.
Fazit: Generell muss ich immer sagen, das man in solche Filme nicht mit einer großen Erwartung hinein gehen soll. Es ist halt ein Action- Superman was auch immer Film und keine Wissenschaftliche Dokumentation. Wenn da halt Dinge gezeigt werden, wo man sich selbst so gut wie sicher ist das sie technisch und physikalisch nicht möglich sind, muss man da einfach drüber weg sehen.
Und wenn man darüber hinweg sieht, muss ich sagen, das die ganze Handlung gar nicht so übel war. Man kann sich super gut in die Situation von den Stark hineinversetzen, der am Anfang der Meinung ist die Welt zu mit seiner Industrie zu beherrschen und man kann auch seinen Wandel in eine neue Figur wunderbar verfolgen und nachvollziehen. Was ich nicht so mochte, war die Darstellung der USA die da doch mal wieder irgendwie als Supermacht rüber kommt, aber gut, das gehörte irgendwie mit zur Handlung.
Also wenn man auf Filme solcher Art steht, dann sollte man sich den Film schon anschauen. Ansonsten ist er auch nicht so schlecht um einfach mal zu relaxen.