Woran denkt man im Regelfall wenn man mal das Wort Kultur in den Raum wirft? Also ich assoziiere damit eher so etwas wie Museen oder Opern. Vielleicht auch noch Musicals, aber dann hört es im Regelfall eigentlich schon wieder auf. Begeistern kann man davon sicherlich nicht immer alle, gerade bei der Jugend hat man da sicherlich so seine Probleme.
Schön ist aber wenn man sieht, das nicht jedermann und gerade eine Kulturbeauftragte einer Stadt, das Wort Kultur nicht so engstirnig interpretiert und auch mal weggeht von dem klassischen. Und in Aachen ist es dieses mal im zweiten Jahr in Folge der Fall. Letztes Jahr wurden "The Bosshoss" zum Kulturfestival eingeladen (ich habe hier schon mal von der Gruppe berichtet), dieses Jahr ist/war Bela B. einer der Künstler, die Kultur auf die Bühne des Aachener Kulturfestivals bringen durfte und das dann auch noch kostenlos.
Froh bin ich auch darüber, das ich in Aachen ein paar wunderbare Leute kenne, die einen dann auf genau so etwas aufmerksam machen und einen auch noch dahin einladen. Danke noch einmal an euch, Michael und Tina.
Und jetzt einmal kurz zum Konzert: Was soll ich sagen, es war wild und wunderbar Punkig. Ja, es hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich sagen muss das ich Belas letztes Album auch noch mehrmaligen hören leider immer noch etwas durchwachsen finde. Aber auf der Bühne fand ich ihn großartig. Man merkte das er noch Spaß am Musik machen hat, auch wenn er mal nicht auf der ganz großen Bühne steht, sondern nur vor einem vergleichsweisem kleinen Publikum von ungefähr 7.000 Leuten. Und da man bei so einem Kulturfestival ja auch noch einen gewissen Bildungsauftrag hat, hat uns Bela gleich noch mal beigebracht das man täglich ein wenig Obst essen sollte und zur Demonstration das er das ganze ernst meint, aß er während des Lieds Traumfrau singend (!) einen Apfel. Einfach wunderbar.
Und falls sich noch jemand wundert warum der Titel dieses Beitrags "Hey Sexy" lautet, es war einfach die Art und Weise wie Bela uns, das Publikum, nannte.
Ich weiß, momemtan wird der Eurovision Songcontest ganz schön durch die Medien getrieben und eigentlich hat man schon viel zu viel davon gesehen. Egal wie schön das ganze mit Lena und ihrem Sieg für Deutschland nun auch war. Das was Daniel hier schreibt, muss aber wirklich auch mal gesagt werden und die Aktion von den Norwegern war einfach super. Muss sicherlich auch organisatorisch ein ganz schöner Akt gewesen sein.
Heute ein wenig Musik zum Sonntag, oder besser gesagt am Sonntag. Vom Wetter her, scheint es ja wieder ein Couchpotato Tag zu werden und da bin ich froh, das ich gestern zumindest noch kurz mit meinem Fahrrad draußen war, auch wenn das in einem Platten endete.
Aber ganz ohne Sport werde ich auch heute nicht sein, werde mich nachher noch gleich mit ein paar Freunden treffen um ein paar Federbälle durch die Luft fliegen zu lassen. Das dann aber in der Halle. Aber jetzt zum Song zum Sonntag: Muse mit Knights of Cydonia.
Ich muss ehrlich sein, von Malcolm McLaren bis vor kurzem nichts bewusst mitbekommen habe. Wenn man sich aber so ein paar Videos bei YouTube anschaut, dann scheint er die Welt auf seine Art und Weise schon irgendwie revolutioniert zu haben.
Klasse finde ich in diesem Video ein Zitat seiner Großmutter (ungefähr bei Minute 5):
Too be bad is good, but to be good is simply boring, so who wants to be boring.
Eine ganz unbekannte Band ist die deutsch Band Donots ja auch nicht mehr. Zumindest haben sie es bis zu mir geschafft und ihr Album "Pocketrock" läuft auch hin und wieder mal in meiner Playlist.
Ende nächsten Monats kommen sie mit dem neuen Album "The Long Way Home" an den Start. Ein Vorbote hierfür ist ihre neue Single "Calling", die sich denke ich mal schon mal hören lässt. auf den ersten Blick erinnert sie mich zwar ein wenig an "30 Seconds to Mars", aber das muss ja nichts schlechtes sein.
Bin dann ja mal gespannt wie das Album so werden wird. Die Donots scheinen sich auf jedenfall weiter entwickelt zu habe. Jetzt muss sich nur noch zeigen, ob es auch in die richtige Richtung war.
Vor kurzem gerade von einem Bekannten empfohlen bekommen und ich finde es immer wieder einfach nur genial, erst recht wenn man weiß was für Musik Knorkator sonst so macht.
Und danach muss man sich einfach das Making off anhören.
Einfach genial. Bringt mich jedes mal zum lachen und zeigt ja auch, das man zum Musikmachen einfach keine Ahnung haben muss, solange man jemanden hat der einem erzählt was man tun muss.
Jana hat sie schon live gesehen, ich konnte sie bis jetzt nur hören. Super700. Seit dem 25.02. sind sie zusammen mit Polarkreis 18 auf Tour und wer Glück hat kann während den Umbaupausen eine von 200 CDs ihres neuen Albums kostenlos abstauben.
Wer Super700 noch nicht kennt, der hat momentan zudem die Möglichkeit auf deren Seite das aktuelle Album als Livestream zu hören. Das einzige was man dazu machen muss ist ein kleines Schiebepuzzle zu lösen. Ich hatte mich da gleich mal ran gesetzt weil ich dachte das es ja nicht so schwer sein kann. Am Ende hatte es dann jedoch etwas länger gedauert als gedacht. Aber es lohnt sich. Das Album gefällt mir.
Wer nicht so sehr auf puzzlen steht, der kann sich hier auch einfach das Musikvideo zu S.T.T.S.M.C. (Somebody Tried To Steal My Car) anschauen:
Bildquelle:Screenshot
Ach und hier noch schnell mal die Tourdaten. Kurz und bündig:
05.03. Dresden / Alter Schlachthof
06.03. Berlin / Postbahnhof
07.03. Ludwigshafen / DasHaus
08.03. Köln / Live Music Hall
Gestern habe ich endlich mal damit begonnen die Wände in meiner neuen Wohnung zu streichen und da ich reine Ruhe innerhalb einer Wohnung nicht so sehr mag wollte ich nebenbei ein wenig Musik laufen lassen. Dummerweise wusste ich nicht so ganz genau in welche von meinen Kisten ich meine Lautsprecher für meinen Computer gepackt hatte. Aber es gibt ja immer noch das gute alte Radio. Also raus damit und einen Sender gesucht. Da ich sowieso das Gefühl hatte, das ich in Sachen aktueller Musik nicht ganz so "up to date" bin habe ich mal schnell so einen "Jugendsender" angeschaltet.
Und so dudelte nun das Radio während ich meinen Pinsel schwingte. Und die Zeit verging und nach einer Weile hatte ich das Gefühl, das irgendwie immer nur das selbe läuft. Gut die Stimmen wechselten des öfteren und auch der Ansager sagte immer wieder mal andere Bandnamen an, aber das war es dann auch schon gewesen. Leider wurde das die ganze Zeit auch nicht besser. Und zum Ende hin entschieden sie dann auch noch die "Housenacht" zu eröffnen. Das war dann zu viel für mich und da habe ich dann doch mit Freude nach meinen Lautsprechern gesucht.
Fazit: Es macht wirklich nichts, Musikalisch nicht up to date zu sein. Man verpasst dabei nicht viel, denn vieles klingt einfach nur noch wie Retortenka**e. Irgendwie darauf abgestimmt kurzfristig kommerziell richtig gut zu sein um dann irgendwann wieder in irgendwelcher Schublade zu versinken. Und hin und wieder bekomme ich ja auch was mit und die Künstler sind dann meistens auch wirklich gut und haben es verdient gehört zu werden.