Markus Schwarze - ein tägliches Bild eines FremdenDa ich selbst jeden Tag ein
Bild von mir aufnehme, finde ich natürlich alle ähnlichen Projekte auch immer sehr interessant. Vor ein paar Tagen bin ich auf das Projekt von
Markus Schwarze gestoßen. Er fotografiert jeden Tag wildfremde Menschen (mit Erlaubnis) die während seiner Mittagspause oder einem normalen Spaziergang trifft und veröffentlicht diese eindrucksvollen Bilder auf einem extra dafür
eingerichteten Blog.
Ich selbst muss ja sagen, das ich richtig großen Respekt vor ihm habe, da er es schafft so offen auf die Leute zuzugehen und ihnen ein Stückchen ihres Lebens herauszulocken. Zudem sind seine Bilder, wie schon erwähnt, einfach von einer super Qualität.
wenn es schon mal schneit ...
... kann man auch gleich das beste draus machen und sich künstlerisch betätigen.
Ich finde es cool. Mehr Bilder hier: [Link]
nächstes Jahr zum Valentinstag
Wenn nächstes Jahr zum Valentinstag mal wieder Schnee draußen rum liegen sollte, dann habe ich schon eine wunderbare Idee:
[via]
Annie Leibovitz Bilder

Fotos von
Annie Leibovitz hatte ich zum ersten mal richtig wahr genommen, als ich im letzten Jahr eine Ausstellung ihrer Bilder in Madrid besucht hatte. Wie viele Ausstellungen in Madrid, war auch diese kostenlos.
Viele Bilder von Annie Leibovitz mit den Stars und Sternchen von Hollywood waren dabei sehr aufwendig gestaltet und man konnte ihnen ansehen, das sie nicht nur die Standart Photos sind, die man sonst so kennt.
Eines ihrer bekanntesten Bilder ist sicherlich das Bild der nackten und dabei
schwangeren Demi More. Hier links im Hintergrund zu sehen.
Die Tage bin ich jetzt auf weitere schöne Bilder von Annie Leibovitz gestoßen, mit
Cover Bilder von den Stars von 1995 - 2008, wo man sich immer wieder fragt, wie sie es geschafft hat soviele Persönlichkeiten für ein Photo zusammen zu bekommen.
Eine Fratze - 365 Tage und mehr
Seit fast 1.000 Tagen klicke ich jetzt schon täglich auf den Auslöser meiner Kamera um ein Foto von mir selbst aufzunehmen und um dieses dann
online zu stellen. Aus einem anfänglichen "mal schauen wie lange ich das durchhalte" ist jetzt schon lange Gewohnheit und ein Bestandteil meines Lebens geworden.
Heute bin ich auf ein Fotoprojekt einer berühmten Persönlichkeit gestoßen, die so etwas nun auch schon seit gut einem Jahr tut, Homer Simpson.
Ich finde dass das
komplette Projekt einfach super umgesesetzt, in fotografischer wie auch ideentechnischer Sicht. Einfach mal durchklicken und Spass haben.
wieder mal zu Hause
Da sind sie nun wieder vorbei die Weihnachtsfeiertage. Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Jahr mal wieder zurück zu meinen Eltern, zurück in mein altes Jugendzimmer, zurück zu den Ort in dem ich 18 Jahre meines Lebens verbrachte bevor ich auszog um die Welt zu verändern.
Für mich ist es immer wieder ein komisches Gefühl dorthin zurück zu kommen, erst recht da mein Heimatort eine Kleinstadt (manche nennen es eher Dorf) im Osten Deutschlands ist und ich ansonsten momentan zwischen Frankfurt, München und Madrid herumtingele. Leider merkt man immer mehr wie sehr diesem Ort das fehlt was man Leben nennt. Es ist nicht unbedingt die Tatsache das es dort kaum Bars oder eine Art von Nachtleben gibt, es ist einfach die Tatsache das man dort Tagsüber durch die Strassen geht und kaum Leute sieht was zum Abend hin immer schlimmer wird. Geschäfte dort kommen und gehen (wobei das zweitere wohl häufiger passiert) und die einzigen die wirklich überleben sind die Bäcker und die Supermärkte.
Jedes mal wenn man dort ist fühlt man sich irgendwie verloren und traurig das es mit der Stadt soweit kommen musste und das man irgendwo auch für diese Stadt keine große Perspektive sieht. Hin und wieder werde ich gefragt ob ich mir denn vorstellen könnte eines Tages wieder zurück zu kommen. Momentan muss ich diese Frage leider immer mit einem Nein beantworten. Aber vielleicht ändert sich das ja eines Tages wenn ich die Ruhe dort zu schätzen lerne. Nur bleibt dann immer die Frage, was kann man dort beruflich machen...
Die Geschichte einer kleinen Schokoladenmanufaktur
Es ist schon eine Weile her, das ich das letzte mal eine Folge vom
Folge-Mag Magazin gesehen habe, was sicherlich auch daran liegt das die Veröffentlichungen dort recht unregelmäßig und oftmals nur in großen Abständen geschehen. Trotzdem schaue ich immer mal wieder vorbei um zu sehen ob es was neues gibt.
Dabei kann ich die
aktuelle Folge über die kleine Schokoladen Manafuktur mal wieder nur empfehlen. Es ist schön zu sehen, das Leute noch Wert darauf legen, das ihre Produkte auch ihren eigenen Werteeinstellungen entsprechen und das es ihnen am Ende nicht darum geht das große Geld zu machen. Schade ist nur, das ich wohl erst nach Berlin fahren müsste um die Schokolade der
Firma Hamann mal testen zu können, dabei lief mir schon beim zusehen, das Wasser im Mund zusammen.
Wirklich interessant ist auch die
Geschichte von Jason Lutes, einen Comiczeichner, der sich intensiv mit der Geschichte Berlins in der Weimarer Republik auseinandersetzt und mit seinen Historiengetreuen Geschichten aufzeigt wie es eigentlich soweit kommen konnte, das Hitler an die Macht kommen konnte. Aber schaut es euch am besten einfach mal selbst an.
Mal wieder unterwegs
Es muss so ca. 3 Jahre her sein, das ich das erste mal ein Projekt hatte, das nicht in der Stadt war, in der ich gerade lebte. Ca. 5 Jahre davor bin ich zum ersten Mal von meinen Eltern weg in die "Ferne" gezogen bin.
Gefühlt, sind die letzten 3 Jahre wie im Flug vorbei gegangen. Gerade die letzten beiden und das obwohl in der Zeit eine Menge passiert ist. Ich war zwischendurch in Wien (ein tolle Stadt), in Leicester (England - und die Stadt, na ja, typisch Englisch halt) ein bisschen in Madrid (jedenfalls geschäftlich, privat dafür umso öfter - tolle Stadt) und ich hatte auch das Vergnügen (wenn auch nur für eine Woche) nach Indien zu dürfen.
Trotz dem Vergnügen was ich in der Zeit doch hatte und all die tollen Menschen die ich dabei kennenlernen durfte, musste ich eines doch immer wieder feststellen. Mir fehlt doch irgendwo eine Heimat. Ein Ort wo ich mich mal regelmäßig zurück ziehen kann und ich nicht nur alle paar Wochen mal.
Anfang des Jahres bin ich in eine etwas größere Wohnung umgezogen, die dieses eigentlich für mich bieten sollte und sicherlich auch würde, wenn ich halt nicht gerade beruflich immer so viel unterwegs wäre. Hier ist aber auch wieder das Problem, das mir mein Beruf aber irgendwo Spaß macht, auch wenn er sehr stressig ist.
Was soll ich sagen, ich bin mal wieder unterwegs, auch mit meinen Gedanken und ich bin mal gespannt wo der Weg mich hinführen wird.
Beeindruckend - aber will man so leben?
Ich finde die Fotos von
Michael Wolf von der Architektur Hongkongs ja schon beeindruckend. Aber wenn man mir die Frage stellen würde, ob ich dort so leben könnte müsste man auf meine Antwort mit Sicherheit nicht lange warten, sie wäre einfach NEIN.
Foto: Michael Wolf
DailyFratze Treffen 2009
Es ist jetzt schon eine Weile her (also fast einen Monat), das sich die
DailyFratze Community mal wieder persönlich getroffen hatte. Leider, wie eigentlich in fast jedem Jahr haben wir es auch dieses Jahr nicht geschafft alle unter Termine unter einem Hut zu bekommen, so das wir uns alke mal wieder zusammen sehen können. Trotzdem war es schön die Gruppe mal wieder im echten Leben zu treffen.
Getroffen haben wir uns übrigens bei
Jan, seine Eltern hatten uns freundlicherweise ihr Haus in Stollhamm zur Verfügung gestellt und ich hoffe nur, das wir es auch in einem guten Zustand wieder zurück gelassen haben.
Bevor wir aber in Stollhamm angekommen sind, habe ich erst einmal
Michael,
Adastra und
Mihailo in Köln abgeholt. Von dort aus ging es dann auf den "guten" deutschen Autobahnen mit seinen schönen Baustellen ab in den hohen Norden. Das Wetter sah dabei stellenweise nicht ganz so gut aus. Das Blatt wendete sich aber zum Glück, als wir endlich in Stollhamm ankamen.
Nach kurzen Vorbereitungen für den Abend haben wir uns erst einmal auf den Weg zur Küste gemacht und der ein oder andere von uns hat sich dabei ein paar nasse Füsse geholt. Das mit der Ebbe und Flut ist ja auch nicht immer so einfach ;)
Abends haben wir uns dann erst einmal gemütlich vor den Grill gehockt und super lecker gegessen. Die selbsthergestellten Bratwürste, einfach ein Traum. Dazu ein paar leckere Bierchen und gute Gesellschaft. Was will man eigentlich mehr in seinem Leben? Da Jans Vater ein Pastor ist, kamen wir auch noch in das Vergnügen die benachbarte Kirche mal genauer in Augenschein zu nehmen. Der Aufstieg in den Turm war dabei schon ein Abenteuer für sich, auch das Gefühl mal auf einer richtigen Orgel zu spielen war super!
Den Rest des Abends haben wir dann mit gemütlichen Gesprächen ausklingen lassen. Am nächsten morgen ging es dann leider schon wieder in Richtung Heimat. Und man kann nur eins sagen, das Wochenende ging mal wieder viel zu schnell vorbei und ich freue mich schon auf das nächste Fratzentzreffen.
Meine Bilder von dem Treffen findet ihr wie immer
hier.